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Medical Board

Vorgeschichte des Swiss Medical Board

Die Gesundheitsdirektion Zürich startete im Frühling 2008 das Pilotprojekt «Medical Board», um einen Beitrag zur Sicherstellung der im Krankenversicherungsgesetz geforderten Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit von medizinischen Behandlungen zu leisten. Im Rahmen des Pilotbetriebes wurden zwei Fragestellungen beurteilt. Im Sommer 2009 lagen die Ergebnisse sowie das Regelwerk des Medical Board, welches parallel dazu entwickelt wurde, vor. Die anschliessende breite Vernehmlassung zeigte weitgehend positive Reaktionen und viele konstruktive Entwicklungsvorschläge.
Bereits bei der Auftragserteilung für das Projekt durch die Gesundheitsdirektion Zürich war klar, dass eine derartige Institution sinnvollerweise auf nationaler Ebene tätig sein sollte. In der Vernehmlassung wurde dies auch bestätigt und auf die Wichtigkeit einer unabhängigen Institution hingewiesen.
Im Sommer 2009 nahm die Gesundheitsdirektion Zürich die Überführung des Pilotprojektes in den Regelbetrieb auf nationaler Ebene an die Hand und bereits im September 2009 konnte die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) für die Initiative Medical Board gewonnen werden. Gemeinsam haben die GDK und die Gesundheitsdirektion Zürich anschliessend Verhandlungen mit den wichtigsten Akteuren im schweizerischen Gesundheitswesen für eine breite Trägerschaft des Medical Board geführt.
Im Herbst 2010 haben die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) sowie die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) die Zusage für eine Ko-Trägerschaft erteilt. Anfangs Februar 2011 gründeten die drei Institutionen GDK, FMH und SAMW den Trägerverein Swiss Medical Board. Seit 2012 ist auch die Regierung des Fürstentums Liechtenstein Mitglied des Trägervereins.

Mit der Verankerung auf nationaler Ebene wurde die Bezeichnung Swiss Medical Board eingeführt.

Anfangs 2014 haben die Träger des Swiss Medical Board (SMB) und von SwissHTA einen Konvergenzprozess eingeleitet, um die beiden Ansätze zur Nutzenbewertung von medizinischen Leistungen zu vereinen. Ab Januar 2015 folgte der Zusammenschluss unter dem Dach des  Swiss Medical Board. Die neue Trägerschaft bestehend aus GDK, FMH, SAMW, Fürstentum Liechtenstein, Curafutura, Interpharma und Santésuisse entwickelt Methodik und Strukturen des SMB gemeinsam weiter. Damit entsteht in der Schweiz eine breit abgestützte HTA-Institution mit dem Ziel, eine wissenschaftlich fundierte Nutzenbewertung von medizinischen Leistungen zu etablieren.